Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte

Emsländische Geschichte 5

Schwerpunkt des Bandes sind genealogisch nutzbare Beiträge. Dabei handelt es sich um ein Häuserverzeichnis der Stadt Haselünne (Teil 1) von Bernhard Herbers, Wilhelm Rülander und Heinz Struckmann, ein Verzeichnis von Papenburger Plaatzen und Familien von 1700 bis 1750 (Buchstabe H) von Renate Dorweiler und Hans Joachim Albers sowie den Teil 3 des Einwohnerverzeichnisses der Stadt Meppen von Stefan Remme.

 Clemens Honnigfort führt in die Geschichte des Klosters und späteren adeligen Damenstiftes Wietmarschen ein. Es folgt Clemens August Reckers Untersuchung der politischen Haltung des Osnabrücker Bischofs Wilhelm Berning am Ende der Weimarer Republik. Mit den Methoden der Oral History ergründen Hans Joachim Albers und Anton Reynties, wie Zeitzeugen sich an den Papenburger NS-Bürgermeisters Richard Janssen erinnern. Ein umfangreicher Artikel aus der Feder von Helmut Lensing beschäftigt sich mit dem Kapp-Lüttwitz-Putsch von 1920 in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim. Ferner findet sich hier der Versuch einer neuen Deutung der Herkunft von Ortsnamen im Emsland von Clemens Honnigfort. Den Kampf gegen die „Branntweinpest“ im Emsland mit Hilfe von Liedern durch den Osnabrücker Kaplan Johann Mathias Seling ist das Thema eines weiteren Beitrags von Paul Thoben. Ferner schildert Josef Gertken, wie sich Papenburg bis 1833 aus der Lehnsabhängigkeit zu lösen versuchte.

Das Inhaltsverzeichnis ist einsehbar.

Dohren 1996, 360 S., ISBN 978-3-9817166-2-7, 15,00 Euro


 

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