Ludwig Windthorst - Neue Facetten seines politischen Wirkens

Kurzbeschreibung:

Für gut zwei Jahrzehnte vertrat der Zentrumsführer Ludwig Windthorst, wichtigster parlamentarischer Gegenspieler Bismarcks und herausragende Führungsgestalt des deutschen Katholizismus im 19. Jahrhundert, die Region Emsland/Grafschaft Bentheim im Reichstag sowie das nördliche Emsland im Preußischen Abgeordnetenhaus und zeitweilig den Kreis Lingen im hannoverschen Provinziallandtag. In einer Zeit mit einer tief verwurzelten antikatholischen Zeitströmung wurde der aus dem Osnabrücker Land stammende Windthorst bei den Bismarckanhängern zu einer Hassfigur und einer Zielscheibe staatstreuer Karikaturisten, wie hier an Beispielen erläutert wird.

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„Zuhause ist, wo man Wurzeln schlägt“ - Integration von Zwangsausgesiedelten am Beispiel der emsländischen Gemeinde Sögel

Kurzbeschreibung:

Ausgebombte, Evakuierte, Flüchtlinge, Vertriebene, Zwangsausgesiedelte – für die zahllosen Deutschen, die in der Endphase des Zweiten Weltkriegs und den folgenden Jahren heimatlos durch Europa irrten, sind viele Bezeichnungen geläufig. Was es mit diesen Begriffen auf sich hat, warum es zu der Massenumsiedlung von Deutschen gekommen ist und wie es den Neuankömmlingen im nördlichen Emsland erging, ist Thema des vorliegenden Werkes, einer Examensarbeit in Izabella Mittwollen-Stefaniak an der Universität Vechta.

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„De Tied blif Baas“ - Karl Savagerd

Kurzbeschreibung:

Unter Federführung der Herausgeber Klaus Vorrink und Bernd Vette erstellten die Heimatfreunde Neuenhaus ein aufwändig gestaltetes Buch mit ausgewählten Werken des Neuenhauser niederdeutschen Dichters und Plattdeutsch-Aktivisten Karl Sauvagerds. In neun Kapitel bietet es einen guten Überblick über sein lyrisches Werk, beispielsweise mit Gedichten zu den Jahreszeiten, dem Leben des Menschen von der Wiege bis zu Bahre, zum Einsatz zur Erhaltung der Moore und Heiden oder der alten Innenstädte vor einem autogerechten Ausbau. Ebenso wenig fehlen plattdeutsche „Schauergeschichten“ für das Vorlesen am Herdfeuer.

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Emsländische Geschichte 26

Kurzbeschreibung:

Der 26. Band der „Blauen Reihe“ enthält acht Beiträge, drei Biographien und sechs niederdeutsche Gedichte. Der Fortsetzung der Geschichte der katholischen Zentrumspartei in der Provinz Hannover während der Weimarer Republik von Helmut Lensing widmet sich der Organisation dieser Partei in den Hochburgen der Partei, also dem Emsland, Osnabrück und dem Osnabrücker Land, Groß-Hannover, Twistringen, Hildesheim und dem Eichsfeld.

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Emsländische Geschichte 25

Kurzbeschreibung:

Schon der einleitende Beitrag von Helmut Lensing in der Rubrik „Natur und Umwelt“ über das Rebhuhn im Raum Emsland/Grafschaft Bentheim wartet mit beeindruckenden Fotos auf. Dies gilt ebenso für den Artikel von Thomas Niemeyer über das grenzüberschreitende Kunst- und Skulpturenprojekt „raumsichten“ im Bentheimer Land und in der niederländischen Provinz Overijssel. Mit dem Themenkreis „Nationalsozialismus und seine Folgen“ beschäftigen sich drei umfangreiche Beiträge.

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Emsländische Geschichte 24

Kurzbeschreibung:

Der erstmals komplett farbig gedruckte Band bietet dem Naturfreund im ersten Beitrag aus der Feder der beiden NABU-Aktivsten Erhard Nerger und Dietmar Niemann und des Historikers Helmut Lensing über den Steinkauz im Raum Emsland/Grafschaft Bentheim neben neuen Erkenntnissen über das Vorkommen des Vogels eindruckvolle Fotos dieser seltenen kleinen Eulenart. Gut illustriert ist ebenfalls der umfangreiche Beitrage von Karl-Josef Nick über Deutschlands bekanntestes Hochmoor, der Esterweger Dose, dessen Geschichte nicht ganz typisch ist für die Moore unserer Region, ist es doch noch in Teilen erhalten geblieben. Freunde der Kunst werden angetan sein von Dirk Heinzes reichlich illustrierten Artikel über den Hümmling im Spiegel der Malerei.

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Emsländische Geschichte 23

Kurzbeschreibung:

In der einleitenden Rubrik „Natur und Umwelt“ illustrieren eindrucksvolle Farbfotos die Artikel von Helmut Lensing über den prächtigen Goldregenpfeifer, der sein letztes Refugium in Deutschland in der Region Bentheim/Emsland fand, und über den schmucken Austernfischer im Raum Emsland/Bentheim. Bilder des Münsteraner Museumsdirektors Dr. Hermann Reichling zeigen im Beitrag von Johannes Hofmeister das Aussehen der Region Emsland/Grafschaft Bentheim sowie Land und Leute vor 1940. Drei umfangreiche Beiträge beschäftigen sich mit der NS-Zeit. Die mit Erläuterungen und Bildern versehene Harener Schulchronik schildert die Veränderungen in Schule und Schiffergemeinde von 1933 bis 1945. Lina Kröger analysiert Aufsätze von Schulkindern über das Kriegsende 1945 im Raum Lingen und zeigt, wie Kinder das Ende des Zweiten Weltkriegs wahrnahmen.

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Emsländische Geschichte 22

Kurzbeschreibung:

Ein Schwerpunkt des Bandes ist die Erforschung der NS-Zeit in der Region. Der Osnabrücker Geschichtsprofessor Christoph A. Rass und Kathrin Hilgediek beschäftigen sich mit einem „Schreibtischtäter“. Der Leiter des Meppener Wasserbauamts und spätere Meppener Bürgermeister Wilhelm Sagemüller entwarf die Pläne für KZs im Emsland und forcierte deren Bau. Gerrit Jan Beuker beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des reformierten Emlichheimer Pastors Erich Karl Stuntz zwischen Bekennender Kirche und einer eher staatsloyalen Strömung. Neue Forschungen zum Kriegsende 1945 im heftig umkämpften Raum Lingen liefert Ludwig Remling.

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Emsländische Geschichte 21

Kurzbeschreibung:

Die Wandlung des Landschaftsbildes der Region Emsland/Grafschaft Bentheim in den letzten Jahrzehnten ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe. Karl-Josef Nick zeichnet in Wort und Bild das Aussehen der bäuerlichen Kulturlandschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine ökologische Nische bot. Mit dem Emslandplan und der nachfolgenden Flurbereinigung und nicht zuletzt infolge der massiven Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung in den letzten beiden Jahrzehnten erfolgte massive Umgestaltung der Landschaft, die den Erfordernissen einer industriellen Landwirtschaft angepasst wurde.

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Emsländische Geschichte 20

Kurzbeschreibung:

Umfangreichster Beitrag ist die Geschichte der NSDAP im Emsland von den Anfängen bis Anfang 1933 von Helmut Lensing. In dem für die Regionalgeschichte grundlegenden Artikel werden auch konkurrierende völkische Parteien (Deutsch-Völkische Freiheitsbewegung, Deutschsoziale Partei) nicht vernachlässigt und immer die Grafschafter Partei in den Blick genommen, die für das NSDAP im südlichen und mittleren Emsland lange zuständig war. Jede emsländische Ortsgruppe wird kurz vorgestellt.

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Emsländische Geschichte 19

Kurzbeschreibung:

Im Zentrum dieser Ausgabe steht die Industrialisierung des Emslands im 19. Jahrhunderts. Manfred J. Fickers schildert die wirtschaftliche Entwicklung der Region mit Blick auf den Eisenbahnbau im südlichen Emsland, während Gerhard Steenken die Geschichte der Meppener Eisenhütte darlegt.

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Emsländische Geschichte 18

Kurzbeschreibung:

Fabrice Gireaud untersucht das deutsch-niederländische Verhältnis von den niederländischen Annexionsforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Etablierung der 1965 geschaffenen grenzüberschreitenden EUREGIO mit besonderem Blick auf die stark von den Niederlanden geprägten Grafschaft Bentheim. Zwei Beiträge beschäftigen sich mit der Situation des Plattdeutschen. Zuerst wird eine Umfrage von 1990 von Bernd und Eva Robben über die Plattdeutschkenntnisse von Kindern und Jugendlichem im Emsland mit Stand von 1990 geboten.

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Emsländische Geschichte 17

Kurzbeschreibung:

Mittelpunkt dieser Ausgabe ist eine Analyse der Kriegsbriefe der NSDAP in den Kreisen Grafschaft Bentheim und Lingen für die Grafschafter Soldaten von Helmut Lensing sowie eine Untersuchung der Holtvesterordnungen des 16. Jahrhunderts im Kreis Lingen von Karl Josef Nick. Sie sind wichtig als Zeugnis für die Entwicklung der Wald- und Forstgesetzgebung. Die Verordnungen werden erläutert sowie in Originaltranskription mit Übersetzung abgedruckt. Sie zeigen eine zunehmende Entrechtung der Markengenossen zugunsten des Landesherrn. In den Bereich der Entwicklung von Herrschaft über Grund und Boden fällt zudem der Artikel von Thomas Schomaker über die Geschichte der Markengemeinde bzw. Markengenossenschaft Haselünne.

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Emsländische Geschichte 16

Kurzbeschreibung:

Schwerpunkt dieses Bandes sind die fünf Beiträge zur regionalen Kirchengeschichte mit Schwerpunkt auf die Zeit der NS-Diktatur. Über die Lage der katholischen Gemeinden Lingen und Meppen während der NS-Zeit berichteten die dortigen Geistlichen nach Kriegsende dem Osnabrücker Bischof. Diese Quellen werden von Heinz Kleene (Meppen) und Helmut Lensing (Lingen) mit Einführung und Erläuterungen abgedruckt. Zwei weitere Beiträge von Helmut Lensing beschäftigen sich mit den reformierten Kirchen während der NS-Zeit.

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Emsländische Geschichte 15

Kurzbeschreibung:

Band 15 der Reihe "Emsländische Geschichte" (Blaue Reihe) ist leider vergriffen.


 

Emsländische Geschichte 14

Kurzbeschreibung:

Ein Hauptbeitrag dieses Bandes ist das von Wilhelm Rülander mit Einleitung und Erklärungen versehene Kriegstagebuch des Haselünner Lehrers und Heimatforschers Ernst Simme über den Zweiten Weltkrieg in der Hasestadt. Mit der Weimarer Republik und der NS-Zeit beschäftigt sich ein Artikel von Helmut Lensing über das Wirken von Emanuel Graf von Galen(-Beversundern), dem Cousin der Münsteraner Bischofs Clemens August von Galen und Nachkriegslandrat des Kreises Lingen. Er untersucht dessen Wirken im bäuerlichen Vereinswesens und der Rechtsopposition im Emsland und seine öffentliche Tätigkeit in der NS-Zeit.

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Emsländische Geschichte 13

Kurzbeschreibung:

Die Erforschung der regionalen NS-Vergangenheit ist wiederum Schwerpunkt dieser Ausgabe der „Emsländischen Geschichte“. Eine umfangreiche Untersuchung der Vechtaer Historikerin Maria Anna Zumholz widmet sich mit „Anpassung – Verweigerung – Widerstand? Katholisches Milieu im Emsland 1933-1945“ einer Problematik, die breite Bevölkerungsschichten interessiert. Olaf Zwake und Helmut Lensing untersuchen die Hitler-Jugend im Kreis Lingen zwischen 1933 und 1936 und stellen dar, wie diese versuchte, die Konkurrenz der katholischen Jugendverbände zu eliminieren.

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Emsländische Geschichte 12

Kurzbeschreibung:

Schwerpunkt des Bandes ist die Erforschung der NS-Zeit in der Region. Henning Harpel untersucht, wie nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gründung des Papenburger Dokumentations- und Informationszentrums im Emsland mit dem Vorhandensein der NS-Lager umgegangen wurde. Detailliert ist gleichfalls die Untersuchung des katholischen emsländischen Milieus, wobei Maria Anna Zumholz der Frage nachgeht, ob es sich um ein antisemitisches katholisches Regionalmilieu gehandelt habe. Ihre Untersuchung greift bis ins Kaiserreich zurück.

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Emsländische Geschichte 11

Kurzbeschreibung:

Der 11. Band der „Emsländischen Geschichte“ beinhaltet zwei Artikel zur Parteiengeschichte der Region Emsland/Grafschaft Bentheim. Der erste Beitrag ist eine Untersuchung von Pascal Langenbach über die „Deutschnationale Volkspartei“ (DNVP) in Meppen in der Endphase der Weimarer Republik. Der zweite von Helmut Lensing schildert eine Kampagne der NSDAP gegen den deutschnationalen Landwirtschaftsfunktionär und Gemeindevorsteher Derk Brink aus Getelo 1933, der sich dem Gleichschaltungsdruck widersetzte.

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Emsländische Geschichte 10

Kurzbeschreibung:

Als Beitrag zur Erforschung des Ersten Weltkriegs in der Region findet sich hier die umfangreiche Kriegschronik Ernst Simmes über Haselünne, eingeleitet und erklärt von Wilhelm Rülander. Helmut Lensing informiert über die antipreußische „Deutsch-Hannoversche Partei“ in der Grafschaft Bentheim. Im Rahmen der Vorstellung regionaler Museen stellt Liesel Schmidt das Sandsteinmuseum in Bad Bentheim vor. Eine berühmte emsländische Moorleiche, nämlich der „Rote Franz“ aus Neuversen, ist das Thema des Beitrags von Franz-Josef Böckermann.

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Emsländische Geschichte 9

Kurzbeschreibung:

Ein lange gemiedenes Thema greifen Wilhelm Rülander, Bernhard Herbers und Heinz Struckmann auf. Sie informierten über die Geschichte der Juden in Haselünne. Ebenfalls Seltenheitswert besitzt der Beitrag von Ingeborg Lüddecke, die sich mit dem Leben zweier außergewöhnlicher Frauen aus Brögbern auseinandersetzt.

Helmut Lensing stellt die regionale Geschichte der streng evangelischen Partei „Christlich-Sozialer Volksdienst“ vor, die während der Endphase der Weimarer Republik im Bentheimer Land eine reichsweite Hochburg besaß.

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Emsländische Geschichte 8

Kurzbeschreibung:

Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf dem Abdruck von Resultaten des Projekts „Biographien zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“.

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Emsländische Geschichte 7

Kurzbeschreibung:

Der erste Schwerpunkt des Bandes sind die Resultate des Projekts „Biographien zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“.

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Emsländische Geschichte 6

Kurzbeschreibung:

Band 6 der Reihe "Emsländische Geschichte" (Blaue Reihe) ist leider vergriffen.


Emsländische Geschichte 5

Kurzbeschreibung:

Schwerpunkt des Bandes sind genealogisch nutzbare Beiträge. Dabei handelt es sich um ein Häuserverzeichnis der Stadt Haselünne (Teil 1) von Bernhard Herbers, Wilhelm Rülander und Heinz Struckmann, ein Verzeichnis von Papenburger Plaatzen und Familien von 1700 bis 1750 (Buchstabe H) von Renate Dorweiler und Hans Joachim Albers sowie den Teil 3 des Einwohnerverzeichnisses der Stadt Meppen von Stefan Remme.

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Emsländische Geschichte 4

Kurzbeschreibung:

Band 4 der Reihe "Emsländische Geschichte" (Blaue Reihe) ist leider vergriffen.


 

Emsländische Geschichte 3

Kurzbeschreibung:

Schwerpunkt des Bandes sind genealogische Beiträge von Stefan Remme über die Meppener Bauerschaft Geeste (Taufbuch 1649-1686) und über die Stadt Meppen (Einwohnerverzeichnis Teil I) sowie von Renate Dorweiler und Hans Joachim Albers über die nordemsländische Fehnkolonie Papenburg (Plaatzenregister bis 1700).
Ferner findet sich hier eine Untersuchung von Hans Joachim Albers über die Papenburger Wirtschaft von 1771 bis 1773.

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Emsländische Geschichte 2

Kurzbeschreibung:

Band 2 der Reihe "Emsländische Geschichte" (Blaue Reihe) ist leider vergriffen.


 

Emsländische Geschichte 1

Kurzbeschreibung:

Band 1 der Reihe "Emsländische Geschichte" (Blaue Reihe) ist leider vergriffen.


 

Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte

Kurzbeschreibung:

Die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte veröffentlicht jährlich einen Band seiner Reihe "Emsländische Geschichte", auch bekannt als die "Blaue Reihe" mit fortlaufender Nummerierung. Einige der Bände sind inzwischen vergriffen. Ein umfassendes Register der Bände 1 - 24 steht zum Download bereit.
Darüber hinaus gibt die Studiengesellschaft ein Sonderreihe heraus, die den Titel „Studien und Quellen zur Geschichte des Emslandes und der Grafschaft Bentheim“ trägt. In dieser Reihe sind bislang drei verschiedene Einzeltitel erschienen.