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Aktuelles auf einen Blick

Niedersachsen dreht auf!

Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen gestartet!

25.09.2020 11:20 Uhr – Das Land Niedersachsen hat ein neues Programm zur Förderung der Solo-Selbständigen in der Kultur aufgelegt. Insgesamt 10.000.000 € stehen dafür landesweit zur Verfügung.

Das Programm mit dem Titel „Niedersachsen dreht auf“ schließt öffentlich-rechtliche Körperschaften von der Förderung aus und beschränkt sie auf juristische Personen des Privatrechts sowie natürliche Personen; Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung. Kommunale und kirchliche Einrichtungen werden daher nur an der Förderung teilhaben können, wenn diese über einen Förderverein o. ä. durchgeführt wird. Es gilt eine Bagatellgrenze von 1.500 € (D.h. eine Förderung ist erst ab einem Förderbedarf von 1.500,01€ möglich). Anträge können je nach Förderlinie (A und B) ab sofort und bis 28.2.2021 gestellt werden. Für die Förderlinien C und D gelten die Antragsfristen des MWK (31.10.2020 und 15.12.2020). Die Antragsformulare und weitere Informationen finden Sie in unserem Download-Bereich.

 

Grundbedingung ist, dass die beantragenden oder beauftragten Solo-Selbständigen aufgrund der COVID-19-Pandemie im Zeitraum ab März 2020 von den pandemiebedingten Einschränkungen betroffen waren.

Bitte beachten Sie, dass auch die Honorare der für die Durchführung der Veranstaltung nötigen Solo-Dienstleister (Stagehands, Tontechniker, Bühnenbauer, Grafiker, Pädagogen, …) förderfähig mit bis zu 100% sind!

Die Veranstaltungen und Projekte müssen bis 31.12.2021 abgeschlossen werden.

Vier Förderlinien des Programms „Niedersachsen dreht auf“

  1. A. Kulturelle Veranstaltungen: Bezuschusst werden die Gagen-Verträge und Honorarvereinbarungen mit Künstlern und für die Veranstaltung wichtigen Dienstleistern (Tontechnik, Bühnenbau u. ä.) einschl. Nebenkosten und Spesen mit bis zu 100 %. Antragsteller ist die ausführende Kultureinrichtung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, insgesamt aber maximal 30.000 € erhalten. Diese Linie A wird ausschließlich über die Landschaften und Landschaftsverbände abgewickelt.
  2. B. Kulturelle Bildung: Analog zu A können auch Einrichtungen der kulturellen Bildung Honorar-Zuschüsse erhalten, allerdings nur mit einer Förderquote von bis zu 60 %. Musikschulen, Kunstschulen u. ä. Einrichtungen beantragen die Förderung bei den Landschaften und Landschaftsverbänden, Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung werden bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) gestellt: www.aewb-nds.de
  3. C. Innovative Projekte: Diese Förderung gilt Projekten und Produktionen, „die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen“. Es soll sich um Neuproduktionen handeln, nicht um Wiederholungen oder Wiederaufnahmen. In Frage kommen alle Kultursparten. In Linie C sind nicht nur Honorare, sondern auch Sachkosten der Projekte förderfähig, die Förderquote liegt bei bis zu 90 %. Förderungen bis 7.999 € werden von den Landschaften und Landschaftsverbänden durchgeführt, von 8.000 bis 30.000 € vom MWK.
  4. D. Projektförderung nichtöffentlicher Bereich: Diese Linie wird ausschließlich vom MWK abgewickelt und adressiert Künstler, die bei nichtöffentlichen Veranstaltungen aktiv sind (z. B. Künstler oder Musikbands, die nur bei privaten Feiern auftreten).

Antragstellung:

  • Die Antragsformulare für die Linien A, B sind im Download-Bereich verfügbar.
  • Die Antragsstellung in der Linie C erfolgt ab sofort beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur (ab 8.000 €) bzw. hier im Download-Bereich (bis 7.999 €).

Überblick Linie A und B:

Jede Einrichtung darf höchstens 3 Anträge mit einer Gesamtsumme von insgesamt maximal 30.000 € stellen.

Antragsberechtigt sind…

  • Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen.
  • Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen. Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung.

Eine Förderung ist ausgeschlossen…

  • für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen;
  • für Vorhaben, die bereits begonnen wurden.
  • für Einrichtungen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, oder die zur Abgabe der Vermögensauskunft nach § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung verpflichtet sind oder bei denen diese abgenommen wurde.
  • wenn ausschließlich die Förderung von Zirkus, Kino- oder Filmvorführungen beantragt wird.
  • Doppelförderungen aus Bundes- und Landesmitteln sind zu vermeiden. Landesmittel dürfen nur nachrangig oder zur Ko-Finanzierung von Bundesmitteln verwendet werden.

Gefördert werden…

  • Linie A: in der Regel 100% der Ausgaben die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbständigen (z.B. Freie Theatergruppen, Bands, Ensembles, etc.) für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. Dazu zählen nicht nur Künstlerinnen und Künstler, sondern auch Solo-Selbständige, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung stattfinden kann (Techniker, Grafiker, Stagehands, etc.). Diese Personen müssen überwiegend im Bereich der Kultur oder der kulturellen Bildung aktiv sein.
  • Linie B: in der Regel 60% der Ausgaben die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbständigen (z.B. Freie Theatergruppen, Bands, Ensembles, etc.) im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. Dazu zählen nicht nur Künstlerinnen und Künstler, sondern auch Solo-Selbständige, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung stattfinden kann (Techniker, Pädagogen, etc.). Diese Personen müssen überwiegend im Bereich der Kultur oder der kulturellen Bildung aktiv sein. Die Verträge müssen eine Mindestlaufzeit von 4 Monaten haben.
  • Reise- und Übernachtungskosten sowie GEMA und KSK für die genannten Personen
  • ggf. die Anmietung von Technik
  • nur Veranstaltungen, die öffentlich stattfinden
  • Veranstaltungen aller kultureller Sparten
  • angemessene Honorare (im Bereich der kulturellen Bildung in der Regel Stundensätze von mindestens 35,- €; Honorare gelten in der Regel nicht als angemessen, wenn sie für die Mitwirkung in einer kulturellen Veranstaltung ein Honorar in Höhe von mehr als 2.000 € vorsehen.)

Antragstellung erfolgt…

  • direkt hier bei der Emsländischen Landschaft e.V. (das Antragsformular finden Sie im Download-Bereich).
  • für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de
  • fortlaufend, spätestens jedoch bis zum 28.02.2021

 

Überblick Linie C:

Der Antragsteller darf höchstens einen Antrag mit einer Gesamtsumme von maximal 30.000 € stellen.

Antragsberechtigt sind…

  • Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen.
  • Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen. Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung.

Eine Förderung ist ausgeschlossen…

  • für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen;
  • für Vorhaben, die bereits begonnen wurden.
  • für Einrichtungen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, oder die zur Abgabe der Vermögensauskunft nach § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung verpflichtet sind oder bei denen diese abgenommen wurde.
  • Doppelförderungen aus Bundes- und Landesmitteln sind zu vermeiden. Landesmittel dürfen nur nachrangig oder zur Ko-Finanzierung von Bundesmitteln verwendet werden.

Gefördert werden…

  • in der Regel 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben für das innovative Projekt

Antragstellung erfolgt…

  • bei einem Zuschussbedarf bis zu 7.999 € direkt hier bei der Emsländischen Landschafte.V. (das Antragsformular finden Sie im Download-Bereich) mit noch bekannt zu gebendem Stichtag
  • bei einem Zuschussbedarf ab 8.000 € beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit Stichtagen 31.10.2020 und 15.12.2020

 

Überblick Linie D:

Der Antragsteller darf höchstens einen Antrag mit einer Gesamtsumme von maximal 30.000 € stellen.

Antragsberechtigt sind…

  • einzelne Solo-Selbständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.
  • Solo-Selbständige, deren kulturelle Aktivitäten infolge der COVID-19-Pandemie ohne öffentliche Förderung nicht möglich sind und hierdurch der Fortbestand ihrer kulturellen Aktivitäten gefährdet ist.

Eine Förderung ist ausgeschlossen…

  • von öffentlich-rechtlichen Körperschaften sowie von Einrichtungen, die vom Land institutionell oder vertraglich gefördert werden;
  • für Vorhaben, die bereits begonnen wurden.
  • für Einrichtungen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, oder die zur Abgabe der Vermögensauskunft nach § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung verpflichtet sind oder bei denen diese abgenommen wurde.
  • Doppelförderungen aus Bundes- und Landesmitteln sind zu vermeiden. Landesmittel dürfen nur nachrangig oder zur Ko-Finanzierung von Bundesmitteln verwendet werden.

Gefördert werden…

  • in der Regel 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben für das Projekt (zuwendungsfähige Ausgaben sind das Honorar für Künstler, die im Zuge der Veranstaltung aktiv werden sowie das Honorar für andere Personen, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung stattfinden kann (Techniker, etc.). Diese Personen müssen überwiegend im Bereich der Kultur oder der kulturellen Bildung aktiv sein.)
  • Reise- und Übernachtungskosten sowie GEMA und KSK für die genannten Personen
  • ggf. die Anmietung von Technik
  • nur Veranstaltungen, die öffentlich stattfinden
  • Veranstaltungen aller kultureller Sparten

Antragstellung erfolgt…

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