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Abschluss des Künstlerstipendiums in Nordhorn

Am vergangenen Freitag hat mit der Ausstellungseröffnung im Nordhorner Kreishaus das Künstlerstipendium der Emsländischen Landschaft seinen Abschluss gefunden. Die Arbeiten des diesjährigen Stipendiaten, Bernhard Kock, werden noch bis zum 6. Januar in der Reihe „Kunst im Kreishaus“ in Nordhorn zu sehen sein.

 

Jeweils zwei Monate verbrachte Kock im Frühling und Sommer dieses Jahres im Atelier Sägemühle in Nordhorn und in der Gloriette auf Schloss Clemenswerth in Sögel. Hier entstanden zahlreiche Werke, die deutlich von den jeweiligen Aufenthaltsorten geprägt wurden. Die für Kock typischen Rastervariationen finden sich auch hier in seinen Werken wieder. Allerdings hat der aus Meppen stammende und in Hannover lebende Maler seine Arbeiten weiterentwickelt und kombiniert gekonnt formale Abstraktion mit gegenständlicher Anspielung. Farben und Formen geben dabei die Topographien und Stimmungen lokaler Gegebenheiten wieder. Somit nimmt Kock in seinen Werken „Abschied vom Raster“, wie der Kunstkritiker Michael Stoeber es in seinen einführenden Worten anmerkte.

Stoeber gab den Besuchern am Freitag Abend tiefere Einblicke in das Schaffen von Bernhard Kock und erläuterte seine Arbeiten. Im Anschluss an die Eröffnung gab es Gelegenheit, bei einem Rundgang durch das Kreishaus die Bilder selbst zu begutachten und Fragen an den Künstler zu stellen. Eines der Werke wird nach Abschluss der Ausstellung an die Emsländische Landschaft übergehen. Im Gegenzug erhielt der Künstler eine Förderung in Höhe von insgesamt 6.000 Euro sowie kostenfreie Unterkunft während der Arbeitsaufenthalte in Sögel und Nordhorn.

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