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Plattdüütsch beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Am vergangenen Wochenende hat die Bundesregierung zum 20. Mal zum Tag der offenen Tür eingeladen. Auch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat öffnete seine Türen für Interessierte. Zum ersten Mal waren auch der Bundesraat för Nedderdüütsch und das Niederdeutschsekretariat mit einem Informationsstand vertreten. Linda Wilken von der Emsländischen Landschaft nahm als Delegierte des Bundesrats die Möglichkeit wahr, mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen.

Gemeinsam mit dem Minderheitensekretariat, Vertreter*innen der vier autochthonen nationalen Minderheiten in Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM), sowie der Außenstelle Friedland des Bundesverwaltungsamtes informierten sie am Stand des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Dr. Bernd Fabritius über ihre Tätigkeiten und Arbeitsschwerpunkte.

Die Besucher*innen konnten in einem Quiz ihr Wissen über die Regionalsprache Niederdeutsch und die nationalen Minderheiten testen.  Daraus entwickelten sich viele interessante Begegnungen.

Ein Highlight für die niederdeutsche Sprechergruppe war der gemeinsame Auftritt der Sängerin NORMA und der Leiterin des Niederdeutschsekretariats Christiane Ehlers. Die junge Sängerin und Liedermacherin Norma Schulz, geboren auf der Insel Föhr in Schleswig-Holstein, singt auf Plattdeutsch, Friesisch und Hochdeutsch. Mit ihren eigenen und neu interpritierten Liedern begeisterte sie das Publikum. Christiane Ehlers gab den Zuhörer*innen einen kleinen Einblick in die aktuelle Lage der Regionalsprache.

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