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Mark di dat - neues plattdeutsches Merkspiel

Vor wenigen Tagen wurde "Mark di dat", das neue plattdeutsche Merkspiel, offiziell vorgestellt.

Das Spiel wurde von sechs Landschaften und Landschaftsverbänden sowie vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic reiste nach Oldenburg, um das Spiel mit Kindern der Grundschule Harlingerstraße zu testen. Auch Vizepräsident Josef Brüggemann und Plattdeutschbeauftragte Linda Wilken von der Emsländischen Landschaft waren anwesend.

Bei dem Spiel gilt es, Karten mit 50 verschiedenen Motiven und plattdeutschen Bezeichnungen aufzudecken und dazu das passende Gegenstück zu finden. Doch gegen die Kinder hatte niemand eine Chance. „Ick hav twei Müüse!", freute sich Ida und legte sich das Pärchen mit den beiden Mäusen auf ihren ohnehin schon hohen Stapel.

Die Federführung bei der Herstellung des Spiels übernahm die Ostfriesischen Landschaft, bis zur Fertigstellung verging ein halbes Jahr. Es mussten Begriffe gefunden werden, die zur Lebenswelt von Kindern passen und in allen Plattdeutsch-Formen gleich sind. Schließlich wird in den Gebieten der Landschaften unterschiedliches Platt gesprochen. Nachdem die Begriffe festgelegt waren, übernahm ein Grafiker aus Aurich die Gestaltung der Karten.

„Mark di dat" soll in erster Linie einen Anlass für Kinder schaffen, sich der Sprache spielerisch zu nähern und Platt zu sprechen. „Aber auch für Demenzkranze ist das Spiel geeignet, weil es das Gedächtnis schult.", meint Linda Wilken. Das Spiel „Mark di dat!" wird von den Landschaften und Landschaftsverbänden in Niedersachsen kostenlos an Schulen, Kindergärten sowie Pflegeeinrichtungen abgegeben. Es ist nicht im Handel erhältlich. Anfragen an die Emsländische Landschaft können über Linda Wilken an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.

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