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Kooperationsprojekt der Landschaft unter den Top 5 in Niedersachsen

Fünf künstlerische Projekte aus Niedersachsen wurden in die Best-Practice-Datenbank der Kultusministerkonferenz für Kulturprojekte von und mit Geflüchteten aufgenommen. Zu den ausgewählten herausragenden Projekten gehört die Initiative „Sehnsucht neue Heimat – Ankommen im Nordwesten“ der Emsländischen Landschaft, des Landschaftsverbands Osnabrücker Land sowie der Ostfriesischen Landschaft.

„Sehnsucht neue Heimat – Ankommen im Nordwesten“ umfasst sechs Teilprojekte in Papenburg, Lingen, Osnabrück, Bersenbrück, Aurich und Norden, die über Theater- und Filmprojekte, Konzeption und Erstellung von Ausstellungen und gemeinsame künstlerische Betätigungen die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Kriegs- und Fluchterfahrungen ermöglichen. Für die Region Emsland/Bentheim sind die Kunstschule Zinnober mit dem „Künstleratelier international“ sowie das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft mit „Brennpunkte/heimat.los II“ vertreten.
Die drei Landschaften im Nordwesten Niedersachsens haben sich erstmalig zu einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen, um über kulturelle Projekte einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und Zugewanderten im ländlichen Raum zu leisten. Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen gefördert.

Die Datenbank, die heute an den Start geht, entstand auf Initiative der Kultusministerkonferenz der Länder und wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien unterstützt. Die Datenbank präsentiert herausragende kulturelle Projekte für, von bzw. mit Geflüchtete/n aus allen Bundesländern (www.best-practice-projekte.de). Pro Land sind zunächst fünf exemplarische Vorhaben ausgewählt worden. Sie tragen zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen sowie zur interkulturellen Öffnung der Kultureinrichtungen bei.

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