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48. Genealogischer Austauschnachmittag



Der 1. Vorsitzende des Arbeitskreises Familienforschung der Emsländischen Landschaft (AFEL), Herr Ludwig Remling, lädt Interessierte zum 48. Genealogischen Austauschnachmittag ein. Dieser findet am Samstag, 28. April 2012, um 14.00 Uhr in der Fachstelle Familienforschung (Heimatbund-Bücherei) in Meppen, Am Neuen Markt 1 (Kaufhaus „Kaufland“, 2. Stock) statt. Es werden wieder Forschungsergebnisse ausgetauscht, Berichte von genealogischen Tagungen vorgetragen und die Teilnehmer sollen von den Erfahrungen lernen, die befreundete Kolleginnen und Kollegen bei ihren Streifzügen nach ihren Vorfahren gemacht haben.

Am Beginn des Austauschnachmittags steht ein Kurzreferat eines Mitglieds der Arbeitsgruppe Familienforschung im Heimatverein Emsbüren zum Thema "Geschichte und genealogische Quellen des Kirchspiels Emsbüren".
Gesprochen wird zudem über das Projekt einer emsländischen Totenzettelsammlung. Wer Kenntnis von lokalen Totenzettelsammlungen im Emsland hat oder bei diesem Projekt mitarbeiten möchte, möge dies der Geschäftsstelle mitteilen.
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Informationen zum Projekt Totenzettelsammlung des AFEL
von Ludwig Remling

Totenzettelsammlungen gewinnen in der Familienforschung katholischer Regionen in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung. Für die Region oldenburgisches Münsterland haben Frau Decker und Frau von Hammel eine umfangreiche Sammlung geschaffen. Im Emsland gibt es lokale, zum Teil umfangreiche Sammlungen, die aber über die engere Heimat hinaus nicht bekannt sind.

Eine emsländische Totenzettelsammlung ist ein Desiderat. Der AFEL sollte für die Schaffung einer emsländischen Totenzettelsammlung eine Vorreiterrolle übernehmen. Da die Schaffung einer emsländischen Totenzettelsammlung nur mit Hilfe lokaler Unterstützung gelingen kann, es andererseits auch nicht das Ziel des AFEL sein kann und darf, die örtlichen Aktivitäten zu behindern oder kaputt zu machen, sollte der AFEL vorrangig koordinierende Funktionen übernehmen und für eine emsländische Totenzettelsammlung virtueller Art die Basis sein.

Konkret kann dies so aussehen:
- Auf der Homepage des AFEL gibt es den Link Emsländische Totenzettel.
Dort sind zu finden:
1. Totenzettel aus dem Emsland (und soweit vorhanden aus der Grafschaft Bentheim), die dem AFEL zur Verfügung gestellt wurden, weil die „Besitzer“ keine eigene Homepage haben, ihre Totenzettel aber der Allgemeinheit zur Verfügung stellen wollen.
2. Direkte Links zu emsländischen Totenzetteln auf den Websites von Heimatvereinen oder genealogischen Arbeitskreisen
3. Adressen von Vereinen oder Heimatforschern, die Totenzettelsammlungen besitzen und daraus Auskünfte erteilen, aber keinen direkten Zugriff auf ihre Sammlung gewähren wollen.
- Der AFEL konzipiert z.B. nach dem Vorbild des Heimatvereins Emsbüren eine Methode, wie die Totenzettel gescannt, die Scanns gespeichert (Dateiname!) und per Suchroutine leicht gefunden werden können. Der AFEL wirbt für eine Verwendung eines gemeinsamen Modells.
- Im Vorstand des AFEL gibt es ein Mitglied, das die Angelegenheiten der „Emsländischen Totenzettelsammlung“ koordiniert, jedoch von den übrigen Vorstandsmitgliedern unterstützt wird.


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