Migration in der Ems Dollart Region - Lernen und Arbeiten jenseits der Grenze

Im Rahmen des INTERREG V-Projektes "Geschichtsnetzwerk/Geschiedenisnetwerk" beschäftigen sich die Emsländische Landschaft und das Emslandmuseum Lingen in einem Unterprojekt mit individuellen Migrations- und Grenzerfahrungen in der Ems-Dollart-Region. Das Projekt umfasst das 19. und 20. Jahrhundert und beschäftigt sich zudem mit der aktuellen Situation grenzüberschreitender Arbeitnehmer und Studenten. Dabei werden verschiedene Berufsgruppen betrachtet: Angefangen bei den deutschen Arbeitern und Angestellten der 1866 eröffneten Eisenbahnlinie Almelo-Salzbergen, deutschen Dienstmädchen in den 1920er Jahren, Flüchtlingen und Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg bis hin zu der heutigen Situation der Grenzpendler und Studierenden.
Anhang von Fotos, Briefen und Geschichten, die sich in Archiven und privaten Nachlässen befinden, werden auch Einzelschicksale aufgezeigt.

Die Ergebnisse wurden in einer Publikation zusammengestellt.

Am 6. April 2017 fand die 2. Konferenz des Geschichtsnetzwerks statt. Hier wurde u.a. auch die Publikation vorgestellt.
Das Programm der Konferenz finden Sie hier.

Aufgrund des großen Erfolges des Projekts ist eine Forführung bis 2020 geplant.

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