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Grenzkultur offiziell gestartet

Zum offiziellen Projektauftakt von „Grenzkultur. Immaterielles Kulturerbe im 21. Jahrhundert“ luden die Emsländische Landschaft e.V. und ihre Partner, die Provinz Drenthe, Kunst en Cultuur (K&C) aus Assen sowie das Emslandmuseum Lingen, ihre Gäste zu einem bunten Kulturprogramm im Schatten eines orangefarbenen UFOs ein.

 

Ziel der Veranstalter war es, das Projekt einem möglichst großen Publikum präsentieren zu können, um auf das Vorhaben, das bis Ende 2019 in der Grenzregion Emsland, Grafschaft Bentheim und der Provinz Drenthe läuft, aufmerksam zu machen. In über 30 Einzelprojekten werden zahlreiche Partner aus Deutschland und den Niederlanden unterschiedliche Aspekte des kulturellen Erbes gemeinsam bearbeiten und der Öffentlichkeit präsentieren. Dass dabei nicht nur ganz traditionelle Themen wie z.B. Festtagsbräuche oder Handwerkstechniken eine Rolle spielen, zeigen auch Veranstaltungen wie ein Poetry Slam auf Platt und Drents oder modernes Musiktheater. „Die Verbindung von Tradition, gelebten Bräuchen und moderner Gegenwartskultur ist ein zentrales Anliegen des Projekts“ so Sebastian Traunmüller, Projektleiter der Emsländischen Landschaft, im Interview mit Anika Könnemann von ev1 TV. Gerd Conens, Bürgermeister von Rhede, berichtete von der langen Geschichte des Rheder Marktes und der lebendigen Tradition des Pferdehandels, der auch heute noch wichtiger Bestandteil des Marktes ist.

Musikalische Höhepunkte setzten die niederländische Gruppe Het Kanaal und der Musikverein Heede. Melanie Runde begeisterte die kleinen und großen Zuschauer mit ihrer Mitmach-Zaubershow und

Geert Nieuwenhuis zeigte auf unterhaltsame Art und Weise Wissenswertes über die regionale Mode der vergangenen Jahrhunderte auf. Darüber hinaus konnten die Besucher von den Lingener Kivelingen und ihrer Geschichte erfahren und den Schmieden des Heimatvereins Rhede bei ihrer Arbeit zusehen.

Das Projekt Grenzkultur wird vom Interreg-Programm der Europäischen Union und der Ems Dollart Region unterstützt.

Nähere Informationen zum Projekt „Grenzkultur“, den geplanten Veranstaltungen und den Teilnehmern finden Sie auch unter der neuen website www.grenzkultur.eu.

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