Kurzdarstellung Emsländische Landschaft e.V.
| Die Emsländische Landschaft wurde im Jahr 1979 als Kulturverband für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim gegründet und ist eine Kultureinrichtung, die für die Gesamtregion an Ems und Vechte auf einer ganzen Reihe von Themenfeldern Aufgaben übernommen hat. Sie ist tätig zu Gunsten der Theaterpädagogik und der Familienforschung, der Erhaltung der niederdeutschen Sprache, der Förderung von (Nachwuchs-)Künstlern und ebenso reicht ihr Spektrum von der Ausbildung junger Dirigenten bis hin zur organisatorischen Unterstützung von Museen im Rahmen der Fortbildungsprojekte MUSEALOG und REGIALOG. Die Emsländische Landschaft für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim gehört zu den mittlerweile 13 Landschaften und Landschaftsverbänden, die in Niedersachsen kulturell tätig sind. Eine Besonderheit der Emsländischen Landschaft, die sie nur mit der Ostfriesischen Landschaft teilt, besteht darin, dass sie über eigene Einrichtungen verfügt. Das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft (TPZ) befindet sich im Professorenhaus in Lingen sowie mit einer Außenstelle in der Grafschaft Bentheim, und zwar im Kreishaus des Landkreises Grafschaft Bentheim. Vierter Standort schließlich ist Meppen; dort befindet sich die ehrenamtliche Geschäftsstelle des Arbeitskreises Familienforschung. Weiterhin arbeitet die Emsländische Landschaft mit zahlreichen regionalen und überregionalen Einrichtungen zusammen. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen (ALLVIN), die ein Gesprächsforum für die vielfältige landschaftliche Kulturarbeit bietet und diese z. B. auf parlamentarischen Abenden in Hannover vorstellt. |
Ferner hat die Emsländische Landschaft im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung die Arbeitskreise „Geschichte“ und „Familienforschung“ eingerichtet. Der Arbeitskreis „Geschichte“ hat mit der Schriftenreihe „Emsland/Bentheim Beiträge zur Geschichte” eine Möglichkeit geschaffen, kontinuierlich wissenschaftliche Beiträge über den Raum zu veröffentlichen. Dem Arbeitskreis gehören zahlreiche namhafte Wissenschaftler benachbarter Forschungseinrichtungen an. Bedeutsame Forschungsergebnisse etwa über die Emslanderschließung oder das Krankenhauswesen, über die Hollandgängerei, zur Bevölkerungs- und Sozialgeschichte und zur Mundartgeographie konnten bereits durch den Arbeitskreis veröffentlicht werden. Der Arbeitskreis „Familienforschung“ der Emsländischen Landschaft e.V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ist überregional ein anerkannter Ansprechpartner der großen genealogischen Verbände in Deutschland und in den benachbarten Niederlanden und veranstaltet unter anderem regelmäßig eine „Genealogische Ahnenbörse“. Zusätzlich hat die Emsländische Landschaft e.V. die Fachgruppen „Ausstellungen“, „Kinder- und Jugendkultur“, „Ländlicher Raum“, „Musik“, „Regionale Kulturformen“ sowie „Region im Unterricht“ eingerichtet, die jeweils durch ausgewiesene Fachleute, die ehrenamtlich tätig sind, besetzt sind und spezifische Aufgaben übernehmen. Sitz der Emsländischen Landschaft ist Schloss Clemenswerth in Sögel. Dort arbeitet die Verwaltung der Landschaft in Bürogemeinschaft mit dem Emsländischen Heimatbund im Pavillon Mergentheim. Überhaupt besteht eine enge Verbindung zwischen der Landschaft und dem Emsländischen Heimatbund. Seit Gründung der Landschaft ist der Emsländische Heimatbund geschäftsführend für die Landschaft tätig. Zu den Mitgliedern der Landschaft gehören die beiden Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim, der Heimatverein der Grafschaft Bentheim und eben der Emsländische Heimatbund. |
Emsländische Landschaft e.V